Wer bei Sodls waldfeenhafter Ästhetik an einen verträumten Folk Act denkt, fällt spätestens bei englischsprachigen Hits wie I am a Woman und Mary, The Anarchist aus allen Wolken. Die diesjährige Gewinnerin des Austrian Amadeus Music Awards in der Kategorie Fm4 scheut nicht vor harten Kontrasten, sie zelebriert sie mit Heavy Distortion und Blumen im Rapunzelhaar. Mit Sheepman (2025) legt die 22-Jährige ihr selbstproduziertes Debütalbum vor – eine Gratwanderung zwischen märchenhaftem Eskapismus und feministischen Aufschrei. Inmitten mystischer Wesen, Hingabe und weiblicher Lust erzählt sie von struktureller Unterdrückung, vom Ringen um Raum und Sichtbarkeit als Frau. Musikalisch hüllt die Songwriterin aus dem Salzkammergut poetische Texte in die dreckigen Schallkleider der 90er Jahre.
Begleitet von ihrer Band, das sind Matthias Pfaffl am Schlagzeug, Paulina Scholz an der Geige und Leo Weidinger am Bass konzertiert Sodl bei renommierten Veranstaltungen wie der Eröffnung der Wiener Festwochen, dem Popfest und als Support Act für Bilderbuch. Auch international war sie etwa beim Sound of Europe Festival in der Türkei, beim Reeperbahn Festival in Hamburg und Auftritte mit Cari Cari durch die Schweiz zu hören. 2026 folgt der Auftritt am Eurosonic Noorderslag in den Niederlanden und einer Tour durch Österreich und Deutschland.
Man muss sich nur eins ihrer Konzerte besuchen und sich von ihrer explosiven Urgewalt mitreißen lassen. Sodl ist ein Rohdiamant, den hoffentlich niemals jemand zu schleifen wagt.
Aber keine Sorge: Sie würde das gar nicht zulassen.

Alex the Judge & The Forbidden Fruits ist ein genreübergreifendes Musikkollektiv unter der Leitung des Südtiroler MCs und Sängers Alexander Richter, bekannt als Alex the Judge. Die Band, die aus dem Grenzgebiet zwischen Italien und Österreich stammt, kreiert eine lebendige Fusion aus Hip-Hop, Neo-Soul, Funk, Jazz und R&B und liefert einen Sound, der sowohl frisch als auch tief im Groove verwurzelt ist. Mit mehrsprachigen Texten in Englisch, Deutsch und Italienisch und einem Sound, der von Künstlern wie Mac Miller, Anderson Paak, Still Woozy und Loyle Carner inspiriert ist. Das Projekt entstand aus der kreativen Partnerschaft zwischen Alex und dem Produzenten und Gitarristen Fabian Pichler, die ihre Zusammenarbeit im Jahr 2020 im Rahmen der „Fruity Sessions“-Reihe begannen. Später erweiterten sie sich zu einer kompletten Live-Band – The Forbidden Fruits – mit Valentin Gasser (Saxophon, Keyboards und Komposition), Valentin Taschler (Bass) und Manuel Pichler (Schlagzeug und Produktion). Ihre im Oktober 2023 veröffentlichte Debüt-EP „Shapeshifter“ präsentiert ihren eklektischen Stil – von entspanntem Jazz-Rap über funkige Knaller bis hin zu introspektiven Trap-Beats. Die EP brachte ihnen den ersten Preis beim UploadSounds-Wettbewerb 2023 ein – ein wichtiger Meilenstein, der zu Auftritten bei renommierten Festivals wie SZIGET (Ungarn), Kufstein Unlimited (Österreich), Suoni di Marca (Italien) und Rock im Ring (Südtirol) führte. Alex the Judge & The Forbidden Fruits arbeiten derzeit an ihrem ersten Album.

Alexander Richter (Alex the Judge)
Fabian Pichler (guitar, production)
Manuel Pichler (drums, production)
Valentin Taschler (bass)
Valentin Gasser (saxophone, keyboards)

Who the hell is Lucy Fair?
Oder besser: Who the heaven? Denn Engel und Teufel, Licht und Schatten liegen beim neuen musikalischen Projekt von Valentine Romanski eng beieinander: himmlische Hooks und Melodien, Grooves, die sich kraftvoll dagegen stemmen, Streicher und außerirdische Sounds, Melancholie und Elektrizität. Die Reise, auf die Lucy Fair uns mitnimmt, ist wie der Soundtrack zum eigenen Leben und gleichzeitig die cineastische Weltraumfahrt, die David Lynch und Sailor Moon gemeinsam unternehmen, um die Erde aus den Klauen eines düsteren Space-Dämons zu retten.
(Kleiner Spoiler: Sie schaffen es.)
Valentine Romanski, die Berliner Singer-Songwriterin hinter Lucy Fair, ist als Musikerin und Sprecherin eine etablierte Stimme. Ihren ersten Plattenvertrag bekam sie mit 14, neben mehreren chartplatzierten Singles und Alben kennt man sie als Musikerin an der Seite von großen Künstlern wie Bosse oder Rea Garvey. „This girl is amazing“, sagte Paul McCartney über sie, nachdem er sie eingeladen hatte, auf seiner Gala „Adopt A Minefield“ zu singen. Das Projekt Lucy Fair bringt nun eine ganz neue Vision von Pop auf die Bühne und in die Kopfhörer: ein einzigartiges Amalgam aus Alternative Rock und Singer-Songwriter-Magie, Riffs und Sphäre, Energie und Storytelling, das Fans von Florence & The Machine, M83, Wolf Alice, Placebo, Kate Bush, Tori Amos oder David Bowie lieben werden. „Es geht mir darum, die Hörerinnen und Hörer aus dem Alltag heraus ins eigene große Kino zu entführen“, sagt Valentine. „Jeder Augenblick wird ein epischer Moment.“
Die Geschichte von Lucy Fair ist fantastisch, spannend und schön.
Und sie beginnt hier.

The Cigollos vereinen Rock mit Disco und führen im musikalischen Blindflug
durch unvergessliche Abende voller Erinnerungslücken. Die vierköpfige Band aus Innsbruck kreiert mit markanten Gitarren-Licks, dynamischen Rhythmen und charakteristischen Orgelparts eine einzigartige Musik und tanzbare Atmosphäre.

MondWild verbindet deutschsprachigen, tanzbaren Dream House mit Singer-Songwriter-Storytelling und schafft damit einen Sound, der sich bewusst von klassischer Clubmusik abgrenzt. Sie produziert ihre Musik vollständig selbst und bringt diese Kontrolle auf die Bühne, wo sie ihre Songs live mit Controllern und Stimme zum Leben erweckt.
MondWild verbindet in ihrer Musik tanzbare, atmosphärische Sounds mit emotionaler Tiefe. Ihre Songs erzählen von inneren Übergängen: von Anpassung zu Freiheit, von Overthinking zu Intuition, von Selbstzweifeln zu Selbstannahme. Dabei treffen emotionale Themen auf Musik, die trägt und öffnet.
Für MondWild ist klar: Echte Freude entsteht erst, wenn man alle Gefühle zulässt. Der Beat bewegt dabei nicht nur den Körper, sondern auch das Innere. Musik für Menschen, die im Tanzen und Feiern nicht Flucht suchen, sondern sich selbst auf einer tieferen Ebene begegnen wollen.
Seit 2025 veröffentlicht sie kontinuierlich eigene Musik und ist 2026 Teil des
Sprungbrett-Förderprogramms der Feierwerk Fachstelle Pop München.

Das Innsbrucker Acoustic-Folk-Duo Ines Mag’s, bestehend aus Markus Pröglhöf und Karin Hinterbuchner, wurde 2020 gegründet. Eine prägende Inspiration dabei war Ocie Elliott.
Im Mittelpunkt ihrer Musik stehen persönliche Geschichten sowie die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens. Vor allem aber möchten Ines Mag’s mit ihren Songs besondere, gefühlvolle Momente schaffen und den Blick auf das Positive richten.
Mit ihrer ruhigen und authentischen Art spielte das Duo bisher bei Open Mics, Wohnzimmerkonzerten und als Support Act und schafft dabei stets eine intime Atmosphäre mit viel Nähe zum Publikum.
2023 veröffentlichten Ines Mag’s ihre erste EP Here and Now, aufgenommen mit Arrangements von Gernot Brandl im Tonstudio RoadtripMusic. 2024 folgte die Home-Recording-Single Be My Always. Aktuell arbeitet die Band an neuen Songs, die Ende 2026 im Studio aufgenommen werden sollen.
2026 wird für Ines Mag’s ein besonderes Jahr: Neben ihrem ersten offiziellen eigenen Konzert am 19. Juni im Tachles Wien gemeinsam mit Lila & The Fox freut sich das Duo besonders auf den ersten Festivalauftritt beim Alles Gute Festival.

 

Leol ist das Soloprojekt von Leo, einem in Bolzano lebenden Künstler und Designstudenten. Seine Musik bewegt sich zwischen Indie, Post-Punk und melancholischen elektronischen Sounds, geprägt von Wiederholung, Atmosphäre und einem klaren DIY-Ansatz.

In seinen Live-Sets verbindet er Gitarre, Synthesizer und Drum Machines zu einem dichten, aber reduzierten Klangbild – irgendwo zwischen tanzbarer Melancholie und roher Intimität. Nach ersten Auftritten in München und Bolzano entwickelt er seinen Sound stetig weiter zwischen Club, Bühne und Schlafzimmerproduktion.

Zur Eröffnung des Programms auf der zweiten Bühne im Botanischen Garten, die ganz im Zeichen der lokalen Szene steht, vergeben wir am 14.8. und 15.8. jeweils drei Open-Mic-Slots à 20 Minuten für
lokale Talente – um die Vielfalt der Tiroler Musikszene sichtbar und hörbar zu machen. Gesucht werden Singer-/Songwriter:innen, akustische Formationen, kleine Bandsbund musikalische Experimente in intimem Rahmen. Vor Ort stehen Piano, Gitarre und Notenständer zur Verfügung. Alle ausgewählten Künstler:innen erhalten Festivalpässe für das gesamte Festival sowie Getränke und Essen am Tag ihres Auftritts.

Bewerbungen bitte an:
baiba@diebaeckerei.at